SC Anger und TuS Traunreut die besten Hallenteams
Werbung für den Hallenfußball
Chieming (oh). Eine tolle Werbung für den Hallenfußball war die Endrunde in Chieming um den Pokal der Volks- und Raiffeisenbanken (zugleich Hallenmeisterschaft der Gruppe Ruperti). Es wurde guter Sport gezeigt, etwa 200 Zuschauer verfolgten mit großer Begeisterung die 21 Finalspiele. Erwartungsgemäß gewann der Kreisligist TuS Traunreut vor dem punktgleichen SC Anger. Beide Teams haben sich damit für die Inn/Salzach-Kreismeisterschaft 2012 in Traunstein qualifiziert.
Auf Rang drei kam Kreisligist TSV Altenmarkt, dahinter folgte Gastgeber und Kreisklassist TSV Chieming. Der SV Kirchanschöring belegte mit einem Rumpfteam den fünften Platz. Die SpVgg Pittenhart (Kreisklasse) wurde Sechster und ohne Punktgewinn blieb der Kreisklassist ASV Piding.
Von Beginn an dominierte der TuS Traunreut, gewann souverän die ersten fünf Spiele und verlor nur sein sechstes undletztes Spiel mit 1:2 gegen Altenmarkt. Das Siegtor der Altenmarkter erzielte Tobias Daxenberger wenige Sekunden vor Ablauf der Spielzeit.
Der SC Anger unterlag im ersten Spiel dem TuS Traunreut mit 0:1, alle weiteren fünf Partien wurden dann gewonnen. Die Altenmarkter hatten Startschwierigkeiten, verloren ihre ersten beiden Spiele gegen Chieming und Anger mit jeweils 1:2 und gewannen die vier weiteren Begegnungen.
Gastgeber Chieming fing stark an, besiegte den ASV Piding (3:0) und den TSV Altenmarkt (2:1), spielte gegen die SpVgg Pittenhart 0:0, verlor dann aber gegen Anger (1:3) und gegen den TuS (1:2). In dieser Partie hielten die Chieminger zwar gut mit, mussten jedoch den Siegtreffer des TuS-Kickers Mathias Gorzel mit der Schlusssirene hinnehmen. Im letzten Spiel besiegte das Pelzl-Team den SV Kirchanschöring mit 2:1.
Ohne seine Stammkicker, die sich im Trainingslager befanden, musste der SV Kirchanschöring auskommen. Man gewann das erste (3:0 gegen Pittenhart) und das letzte Spiel (3:2 gegen ASV Piding), doch die anderen vier Begegnungen gingen verloren.
Die SpVgg Pittenhart ging nur einmal als Sieger vom Feld (2:1 gegen Piding), trennte sich vom TSV Chieming 0:0 und hatte viermal das Nachsehen. Unter die Räder kam in der Endrunde der ASV Piding, der nicht seinen Rhythmus fand und ohne Punktgewinn blieb.
Die Siegerehrung in der Chieminger Turnhalle nahm der Spielleiter der Gruppe Ruperti, Andreas Mayländer, gemeinsam mit Georg Kamml, dem Vorstand der Raiffeisenbank Anger vor. Der Spielleiter würdigte die gute Organisation der Endrunde durch den TSV Chieming, anerkannte die Fairness aller Spieler im Verlauf des Turniers und bedankte sich bei den Schiedsrichtern Hans Öllerer (TSV Petting) und Karl Blaim (SV Seeon/Seebruck) für ihre ausgezeichneten Leistungen. Mayländer lobte auch die großzügige Spendenbereitschaft der Volks- und Raiffeisenbanken.
Quelle: www.chiemgau-online.de



















