Auftaktniederlage gegen Vigaun/Abtenau
Unter Wert geschlagen
Mit einer 23:15-Niederlage eröffnete der Nachwuchs des SC Anger die diesjährige Saison gegen den KG Vigau/Abtenau. Nach einem guten Auftakt, in der beide Mannschaften interessantes Ringen zeigten, setze sich die KG Vigaun/Abtenau in den letzten drei Kämpfen durch und drehte nach einem 12:15-Rückstand noch einmal das Ergebnis.
Sah der Auftaktkampf von Korbinian Schwabel gegen Alexander Seiwald in 27 kg Freistil (Schultersieg in der zweiten Runde) noch (27 kg gr.-röm) sehr gut aus, so lief Matthias Frauenlob im zweiten Kampf nach überlegener ersten Runde in einen Konter von Markus Lindenthaler und verlor etwas unglücklich durch Schultersieg. Tom Berger in 31 kg Freistil besiegte Bernhard Auer in bewährter Manier durch Schultersieg in der ersten Runde. Keine Chance hatte Stefan Berger in 60 kg kg Freistil gegen den sehr guten Nachwuchsringer Iliyasov Magamed, der ihn nach knapp einer halben Minute auf die Schulter drückte. Hier reift ein Talenz bei den Vigaunern heran, das für die Zukunft hoffen läßt. Auch Jakob Rosenauer von den Vigaunern ließ Johannes Stadler kaum Zeit, sich an die Matte zu gewöhnen, denn ebenfalls nach einer halben Minute war der Kampf durch Schultersieg beendet - eine unnötige Niederlage, sah Stadler anfangs doch eindeutig besser aus, doch er lief in einen Konter des Vigauners und konnte sich nicht mehr befreien.
Die nächsten Punkte für Anger holte dann Michael Klouceck in 55 kg gr.-röm., der trotz Verletzung Robert Seiwald sicher beherrschte und drei Mannschaftspunkte einfuhr. Anderl Bauer erhöhte in 38 kg gr.-röm dann um vier Punkte nach einem Schultersieg gegen Josef Siller. Noch führte Anger mit 15:12, aber der Kampf in 50 kg Freistil von Maxi Pöschl gegen Hans-Peter Auer ließ die Vigauner ausgleichen, denn Maxi gelang es nicht, den Vigauner in Gefahr zu bringen. Nun hing viel von Franz Kern (42 kg Freistil) ab, der die erste Runde gegen mit 5:1 deutlich gewann. Aber die zweite Runde verlief unglücklich, und Christoph Pranieß legte ihn nach langer Gegenwehr auf die Schulter. Im letzten Kampf konnte Roman Koch die fünf Kilo Gewichtsnachteil gegen Thomas Schissl (46 kg gr.-röm) nicht ausgleichen, wehrte sich lange, verlor aber trotzdem durch eine Schulterniederlage.











