Angerer Ringer bei Sichtungsturnieren

Am vergangenen Wochenende fand für die Kadetten beim ESV München-Ost ein Sichtungsturnier des Bayerischen Ringerverbands BRV statt, bei dem mit Paul Hogger und Benedikt Rothe auch zwei Angerer Ringer an den Start gingen. Paul stand im griechisch-römischen Stil in der Gewichtsklasse bis 63 kg auf der Matte und bekam es dort mit Fabian Prestele vom TSV Westendorf, Fabian Meier vom SC Oberölsbach und Valentin Turovskij vom SV Wacker Burghausen zu tun. Der junge Angerer zeigte drei starke Kämpfe, die er folgerichtig auch allesamt gewann und so als Sieger des Turniers hervorging. Analog verlief auch der Tag von Benedikt Rothe, der mit einer ebenso starken Leistung seine Gewichtsklasse bis 73 kg griechisch-römisch für sich entschied. Der Nachwuchsringer des SC Anger setzte sich dabei gegen Simon von Rützen vom TSV Kottern, Kenan Becher vom SV Wacker Burghausen und Ole Hansen vom SC Isaria Unterföhring durch.
Bereits eine Woche traten Simon Öllinger und Robert Molnar die Reise ins hessische Hösbach an, um dort am Kadersichtungsturnier des Deutschen Ringerbunds DRB teilzunehmen. In der Gewichtsklasse bis 61 kg Freistil besiegte Robert Molnar im ersten Kampf seinen bayerischen Kontrahenten Daniel Walter vom SV Johannis Nürnberg deutlich mit 8:0 und rückte somit ins Halbfinale vor. Dort hatte er dann aber gegen Viktor Lyzen vom KSV Köllerbach das Nachsehen und musste sich vorzeitig technisch unterlegen geschlagen geben. Auch das abschließende Finale um Platz 3 verlief nicht zu Gunsten des Angerers, der sich am Ende nach einer Punktniederlage gegen Moritz Langer vom KFC Leipzig mit dem 5. Platz zufrieden geben musste. Ohne Erfolg blieb in der Gewichtsklasse bis 82 kg griechisch-römisch Simon Öllinger, der seinen ersten Kampf gegen den Bundesliga-erfahrenen Marius Braun vom KSV Musberg technisch unterlegen verlor. Auch seinen zweiten Kampf konnte Simon nicht für sich entscheiden und musste gegen Roland Schwarz, seines Zeichens Vizeeuropameister 2019, vom SV Wacker Burghausen erneut eine technisch überlegene Niederlage hinnehmen.
Nichtsdestoweniger waren die Turniere für alle beteiligten Angerer nach über einem Jahr ohne Wettkampf eine willkommene Abwechslung und geben Hoffnung, dass sich der Ringeralltag langsam wieder normalisiert. Die beiden Fotos zeigen Paul Hogger (1. Foto, 1. v. links) und Benedikt Rothe (2. Foto, 2. v. links) nach ihren erfolgreichen Turniertagen.

Kinderwaldlaufmeisterschaften 2021

Sofia Koch und Julian Janoschka holen sich Angerer Titel

Unglaubliche 150 Kinder strahlten mit der Sonne um die Wette. Eine top organisierte Veranstaltung der

Abteilung Leichtathletik konnte wieder am Sportplatzrasen in Anger durchgeführt werden.

Unbeschwerte Stunden allen Kindern geschenkt!

Vielen herzlichen Dank an alle Sponsoren, Helfer und Teilnehmer(innen)!

Alle Ergebnisse sind unter der Rubrik Leichtathletik/Ergebnisse/Kinderwaldlauf 2021 zu finden!

Die Ergebnisse vom Waldlauf findet ihr hier.

 

Vielen Dank an alle Teilnehmer Helfer und Sponsoren

Anger ist Meister der Mammutsaison

Quotienten-Regel beschert  Platz 1 – Reserve verliert Spitze, könnte aber  dennoch aufsteigen

Anger. Wie die Saison genau abgewickelt wird was Auf- und Abstieg betrifft, ist zwar noch offen, der Titel in der Kreisklasse 4 ist aber bereits vergeben. Sowohl bei einer Regelung nach der aktuellen Spielordnung als auch bei der Variante „Nur Aufsteiger, keine Absteiger“, über die noch entschieden wird, greift die Quotienten-Regel. Was sich bereits abgezeichnet hatte, ist nun also fix: Die Fußballer des SC Anger sind Meister.

37 Punkte in 17 Spielen bescheren dem SC Anger (11 Siege/4 Unentschieden/2 Niederlagen) zwar „nur“ Rang 2 in der Abbruch-Tabelle, aufgrund des besseren Quotienten von  2,18 gelingt aber der Sprung auf Platz 1. Die DJK Otting  (12/2/4) kommt  mit 38 Zählern aus 18 Partien auf einen Wert von 2,11 und muss damit die Spitze abgeben. Kommt die Alternativ-Variante, wäre Otting dennoch aufgestiegen.  

Auch wenn der Titel nun nicht final auf dem Platz entschieden wurde, sportlich verdient ist er für den SC allemal. Die beste Offensive, die wenigsten Niederlagen – eine durchaus meisterliche Bilanz. 54 Treffer stehen zu Buche – Otting kommt auf 41 –  wobei Stefan Plößl (11 Tore),  Michael Mayer und Andreas Nitzinger (je 10) in der Torjägerliste ganz oben mitmischen. Die Torjägerkanone geht an  Daniel Larisch, der für den SV Linde  Tacherting zwölfmal traf.

Gemeinsam ist den beiden Teams die starke Defensive – Otting und Anger ließen jeweils nur 21 Gegentreffer zu, die DJK verzeichnete jedoch vier Niederlagen, der SC nur zwei. Auch das direkte Duell beider Teams hat Anger für sich entschieden. Auswärts gab es ein 1:1, daheim dann einen 3:2-Erfolg gegen die DJK – im Herbst 2019 war das, also noch bevor Corona alles durcheinander brachte.

„Es wäre natürlich schöner gewesen, die Runde zu Ende zu spielen, aber wir haben relativ viel gespielt – Dreiviertel der Saison.  Ich glaube, auch wenn wir die Runde fertig gespielt hätten, wären wir nicht  schlechter als Zweiter geworden. Wir waren eine relativ spielstarke Mannschaft, auch wenn es ein paar Gurkenspiele gab. Und auch den direkten Vergleich gegen Otting haben wir gewonnen. Von dem her ist es schon verdient“, sagt Angers Trainer Christian Berger zur Meisterschaft. „Aber Otting hätte es sich genauso verdient. Die haben eine gute Qualität und haben guten Fußball gespielt“, schiebt er gleich hinterher. „Die Spieler freuen sich natürlich“, gemeinsam Jubeln auf dem Platz können sie aber nicht. „Eine Meisterfeier ist aber Pflicht in Anger“, weiß Berger, der auf einen „Nachholtermin“ hofft, wenn denn Feiern wieder erlaubt ist. „Das sind alles junge Spieler, die brauchen das natürlich“, so der Coach. Mit Blick auf die neue Saison freut sich Berger auf die Derbys in der Kreisliga gegen Hammerau, Surheim,  Schönau und vielleicht ja auch den ASV Piding, dessen Ligaverbleib von der Entscheidung der Vereine abhängig ist. Gibt es Absteiger, hieße der Derby-Gegner dann nicht Piding, sondern TSV Teisendorf, der aus der Bezirksliga absteigen würde.

Kurios bei der ganzen Abbruchs-Geschichte  ist, dass die Quotienten-Regel  den Angerern in der Kreisklasse die Meisterschaft beschert, dafür kostet sie  dem Verein den Titel in der C-Klasse 7. Dort steht die SC-Zweite verdient auf Platz 1 der Tabelle. 80 Mal klingelte es im gegnerischen Kasten – fast doppelt so oft wie beim  SV Unterwössen II  und der SG Scheffau-Schellenberg, die als zweitbeste Sturmreihen auf jeweils 45 Treffer kommen.

Das Problem für Anger (9/6/1): Ein Spiel mehr und ein Remis mehr als Unterwössen (9/5/1) bedeuten nun „nur“ noch Platz 2. 30 Punkte aus 16 Spielen ergeben für Anger einen Quotienten von 1,88, Unterwössen kommt bei 29 Zählern aus 15 Partien auf einen Wert von 1,93 und ist damit C7-Meister.  Kommt die Alternativ-Lösung, dann kann Anger dennoch mit beiden Mannschaften den Aufstieg feiern.

„Das wäre natürlich eine schöne Sache. Aber auch sportlich wäre es gut. Wir gehen den Kreisliga-Aufstieg positiv an, da ist es auch von Vorteil, wenn  die Zweite in der B-Klasse spielt“, sagt Christian Berger. Auch für seinen Trainerkollegen der 2. Mannschaft, Ludwig Huber, würde es Berger freuen, wenn der Aufstieg kommt. „Er macht das schon so lange, leistet hervorragende Arbeit und holt das Optimale raus. Und dabei hat er es nicht leicht – ich nehme ihm immer wieder Spieler für die Ersatzbank weg. Und natürlich wäre es auch für die Spieler schön, allein schon wegen der hohen Trainingsbeteiligung.“ – Quelle: Peter Koch, Reichenhaller Tagblatt

 

Das klassische Meisterfoto mit Umarmungen, Jubelschrei und hochgerissenen Armen gibt es (vorerst) nicht: Dennoch kann sich die Truppe um Trainer Christian Berger (vorne links), die sich noch vor Corona ablichten ließ,  über die verdiente Meisterschaft freuen. Ob auch Ludwig Huber (vorne rechts) mit seiner Zweiten  den Aufstieg bejubeln kann, entscheidet sich erst noch.

Jahreshauptversammlung Ski 2020

 

Am 01. Oktober 2020 um 19 Uhr 30 fand beim "Krepfei", die aufgrund der Corona-Situation im Frühjahr dieses Jahres nicht durchführbare Jahreshauptversammlung der Abteilung Ski/Snowboard des SC Anger statt. Nach einem kurzen Bericht des scheidenden Abteilungsleiters Josef Edfelder über den letzten Skiwinter 2019/2020 und dem Bericht des Kassiers Hubert Strobl über die Finanzsituation des Jahres 2019 wurde die Abteilungsleitung durch den 2. Vorstand des SC Anger Hans Kirchner entlastet. Nach den beiden Berichten und der Entlastung stand das Thema Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der bisherige Abteilungsleiter Josef Edfelder hat bereits im Vorfeld geäußert, daß er aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht und daher ein Nachfolger gesucht wird. Aus der Versammlung konnte jedoch kein Nachfolger gewählt werden, weil, wie auch bereits im Vorfeld der Versammlung , sich niemand zur Verfügung gestellt hat.

 Am Donnerstag findet um 20:00 die Abteilungsleitersitzung mit Neuwahlen im Vereinsheim statt.

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